 auf der VIP Tribühne |
 Super G der Herren |
 auf der Tribüne |
 spannendes Rennen |
 beim Essen im VIP Zelt |
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Aufgrund eines "Sozielen Kompetenztrainings", das von der Sozialberatung hier im Rehab Bad Häring organisiert wurde, hatten einige Behinderte die Möglichkeit, live bei einem Rennen in Kitzbühel dabei zu sein.
Die Reise dorthin begann um 9 Uhr direkt vor unserer Haustür, dort wurden wir einmal alle in die vorhandenen Busse eingeladen. Der Weg nach Kitzbühel war von hier nicht weit, dort erst einmal angekommen wurden wir von dem Bundesheer zu den VIP Plätzen gebracht.
Dafür mussten diese ganz schön Schwitzen, einen Rollstuhlfahrer durch den zu Schnee zu schieben, derjenige weiß nachher, was er gemacht hat. Hier wurden wir mitsamt dem Rolli auf die vorhandenen Plätze gesetzt, zu sitzen war es nicht so angenehm dafür war die Aussicht um ein Stück besser.
Super G der Herren
Was mir im geheimen etwas weh tat, ich hatte die Möglichkeit bei dem Herren Super G in Kitzbühel live dabeizusein, doch viel lieber wäre ich in Sestriere selber die Rennen gefahren, dort fand heute unser eigener Super G statt. Als das Rennen begonnen hatte, vergaß ich den Rest sehr schnell, und genoss einfach nur die Stimmung hier. Diese Menschenmassen und die Begeisterung dazu waren kaum zu beschreiben, und dieses Flair hatten wir bei unseren eigenen Rennen nur alle 4 Jahre und das bei den Paralympics.
Sieger des heutigen Tages Diedier Cuche
Wir blieben bis zu den letzten Fahrern, wobei die meisten der VIP Gäste sich schon früher in das Zelt begeben hatten. Mit der gleichen Prozedur und Hilfe des Österreichischen Bundesheeres kam ich wohlbehalten unten an. Hier traf ich viele Bekannte, unter anderem Ex Schirennläufer und natürlich alle wichtigen, die im ÖSV etwas zu sagen hatte. Ich freute mich sehr, so viele bekannte Gesichter zu sehen.
„VIP Zelt“
Zu essen gab es alles was das Herz begehrte, logisch, den Promis und den Leuten aus der Politik und der Wirtschaft, musste man schon etwas besonderes Bieten. Ich genoss unser Essen in der gemütlichen Runde der Rehab Kollegen, ab und zu verlies ich die Gruppe um mit Bekannte zu plaudern. Um 16 Uhr verlassen mich diese dann, sie fahren wieder zurück ins Rehabilitationszentrum, nur ich hatte eine Ausnahmegenehmigung für ein Verbleiben hier erteilt bekommen. Morgen hatte das Paralympische Committee eine Pressekonferenz mit der "Franz Klammer Foundation" um 9 Uhr in Kitzbühel, ich sollte eine der Sportler sein, die hier Repräsentieren sollten.
ganz alleine...
So war ich ab jetzt bis 7 oder 8 Uhr abends auf mich allein gestellt, da mit den Reha Leuten auch das Bundesheer verschwand, musste ich mir ab jetzt selbst jemanden suchen, der mich in den Ort hinunter bringen konnte. Es ergab sich perfekt, dass eine Gruppe von Vorarlberger in den Ort zum Bahnhof musste, mit denen brach ich dann vom Zelt auf. Herzlichen Dank an den charmanten Herrn aus dem Ländle, mit dem ich sicher und wohlbehalten unten ankam. Ein lustiger und ereignisreicher Tag, denn ich nicht missen möchte.
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