 mit Freundin Stephani Victor |
 mit Freundin Stephani Victor |
 mit Petra Smarzova |
 mit Melania Corradini (Italien) |
 mit Schweizer Freundin Karin Fasel |
 mit Natalie Tyack (France) |
 Canadian ladys |
 mit Cameron Rahles-Rahbula (Aus) |
 "good friends" |
 Stephani Victor (USA) & Melania Corradini (Ita) |
 mit Freundin Stephani Victor (USA) |
 mit Trainer Daniel Klingenschmid |
 mit Nachwuchs vom Austria Skiteam |
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Seit nun schon 10 Jahren gibt es die Veranstaltung, die für mehr Integration von Behinderten sorgen sollte, und jedes Jahr pilgern noch mehr Zuschauer zu dem interessanten Event. Heuer begann der Tag für den Weltcuptrupp schon am Vormittag mit einem Weltcupslalom am Patscherkofel. Da ich erstmalig verletzt bin, wollte ich unbedingt zuschauen, nur war das Ganze planungsmässig nicht so einfach.
Ich brauchte jemanden der mich vom Reha Zentrum Bad Häring mitnahm, da ich ja durch die Verletzung kein Auto steuern darf. Ein Nachwuchsrennläufer war so nett, und holte mich ab, und so kamen wir pünktlich auf den 2ten Durchgang an.
Parkplatzsuche
Dort angekommen suchten wir erstmals einen Parkplatz Nähe der Liftstation, dann musste jemand zum aussteigen gefunden werden. Beide an den Rollstuhl gefesselt, konnte keiner die Verladenen Rollstühle aus dem Kofferraum ausladen. Eine nette Dame die vorbei ging war uns behilflich, dieses Problem für uns zu lösen. Mit solchen Hindernissen musste ich mich bis jetzt als Amputierte nicht umher schlagen, es war eine gänzlich neue Situation für mich.
Zuschauer im Rolli
Im Restaurant beim Ziel angekommen, waren einige gänzlich überrascht mich im Rollstuhl sitzen zu sehen. Andere kannten mich auf den ersten Blick nicht einmal, es gab danach allerdings sehr viel zu lachen. Ich war sehr glücklich wenigstens einmal im Jahr die Chance zu haben, meine Leute mit denen ich im Winter viel Zeit verbringe, treffen zu können.
Weltcupslalom am Patscherkofel
Ich fand es schon traurig nicht dabei sein zu können, und doch war ich Jahrelang nicht gerne Slalom gefahren, also war es an diesem Tag nicht ganz so schmerzlich für mich. Nach dem 2ten Durchgang blieben wir noch einige Zeit, dann fuhren wir mit dem Österreichischen Team zum Hotel. Wir aßen eine Kleinigkeit und saßen dann noch gemütlich beisammen, und tauschten Neuigkeiten aus.
Roll Rinn 2010
Um halb 6 begaben wir uns dann Richtung Zelt, in dem die Siegerehrungen und die Veranstaltung Roll Rinn stattfand. Der Parallelslalom mit den Ausscheidungen war schon seit 15 Uhr im Gange, man wurde jederzeit auch über eine Leinwand immer am Neuesten Stand gehalten.
Ich genoss es einfach nur, dabei sein zu können. Hier war es sicherlich noch am einfachsten, da mit vielen Rollstuhlfahrern als Zuschauer gerechnet wurde, und jederzeit von den Helfern jemand da war. Ich wollte zwar zwischendurch gerne Mal auf die Piste hinauf und zuschauen, aber das war im Rollstuhl einfach zu kompliziert, so ließ ich es schlussendlich sein.
lange Gespräche mit Freunden
Von den Ganzen Events die den Abend geplant waren bekam ich nicht sehr viel mit, mir war es einfach wichtiger mit meinen Freundinnen zusammenzusitzen. Sie würden mir sehr fehlen, aber bei meinem dichten Trainingsplan im Reha-Zentrum hatte ich nicht viel Zeit über die verlorene Saison nachzudenken.
Ausklang in der Bar
Der Abend endete dann schlussendlich in der Bar, wo ich erstmals meinen Sessel immer dabei hatte. Für mich war es ein sehr interessanter und überaus lustiger Abend, ich fand es schade schon so früh vom Weltcuptross Abschied nehmen zu müssen. Es war vermutlich das letzte Mal an dem ich viele Sportler gesehen habe, da nach dieser wichtigen Saison einige einen Schlussstrich unter die Schikarriere ziehen werden.
Zukunftsvisionen
Für mich wird es bestmöglich nächste Saison weitergehen, und ich habe ja ein wirklich gutes Vorbild. Marlies Schild hatte letztes Jahr fast die selbe Verletzung und jetzt fährt sie wieder einen Erfolg um den anderen ein.
Also es gibt noch Hoffnung!
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