 mit Zimmerkollegin Nicola |
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Seit 4tem Jänner bin ich im Rehabilitationszentrum Bad Häring untergebracht. Nach den Feiertagen war ich froh, wieder etwas mobiler sein zu können. Hier waren die Wege natürlich alle Rollstuhlgerecht, und man war über den Tag mit Therapien eingeteilt.
Feiertage im Elternhaus
Über die Feiertage war ich in mein Elternhaus gezogen, denn bei mir in der Wohnung musste ich erstens immer in den 2ten Stock und noch dazu war nichts Rollstuhlgerecht eingerichtet. Hier war ich halbwegs barrierefrei, nur nach einiger Zeit fiel mir zeitweise die Decke auf den Kopf.
Ich war es nicht gewohnt tagelang untätig vor dem Fernseher zu sitzen, denn außer der Physiotherapie hatte ich keine Termine. Meine Freunde waren in dieser Zeit wirklich sehr hilfsbereit, da ich selbst nicht Autofahren darf, wurde ich ab und zu abgeholt. Einmal wurde ich zu einem Frühstück im Heimatlichen Bäckerei eingeladen, oder ich verbrachte den ganzen Nachmittag bei meiner Freundin, es tat schon gut einfach eine Ortsveränderung zu haben.
lang, lang ists her....
5 Wochen nach meinem Unfall wurde ich in Häring aufgenommen, es war lange her, dass ich hier gewesen war. Vieles Erinnerte mich an meinen damaligen Unfall vor mehr als 20 Jahren, und doch sah alles anders aus. Hier im Reha wird kräftig umgebaut, und so waren es neue Wege und ungewohnte Anlagen. Doch mit der Zeit gewohnt man sich daran, und weiß wo welche Therapiestätten zu finden sind.
Eines war aber nicht neu, die meisten Therapeuten der Physiotherapie waren mir bekannt, viele kannte ich noch vor 20 Jahre und der Rest arbeitete Zeitweise bei uns im Austria-Schiteam.
Schon am 2ten Tag bekam ich dann die Therapieplan zugeteilt.
8.00-9.00 Uhr Leibesübungen
9.00-9.30 Uhr Einzelgymnastik
10.00-10.30 Uhr Krafttraining
10.30-11.00 Uhr Gangschule
13.00-14.00 Uhr Ergotherapie
14.00-14.30 Gangschule
15.00-15.40 Schwimmen (nur Di und Do)
15.30-16.00 Lymphdrainage (Mo, Mi und Fr)
Auch samstags hatte ich noch eine Therapie, aber nach dieser war es erlaubt, übers Wochenende nach Hause zu fahren. Ich hoffte, dass ich eventuell jemand aus meiner Gegend finden würde, der mich nach Salzburg mitnehmen konnte.
Kurze Erklärung zu den Therapien
Bei Leibesübungen werden verschiedenste Sportliche Aktivitäten gemacht, das eine Mal war es ein Basketballtraining, das andere Mal Softball oder einfach nur Joungliertraing, dieses durfte ich vorzeigen und trainieren.
Bei der Einzelgymnastik bekam ich eine Physiotherapie am Knie und Unterschenkel, Bewegen und Mobilisierung.
Im Krafttrainingsraum musste man nicht einmal den Rollstuhl verlassen, entsprechend den verschiedenen Bedingungen war der Raum gut überlegt eingerichtet worden.
Die Gangschule war für mich noch nicht so wichtig, ich durfte nur mit 10kg mein Bein belasten, so konnte ich "wenigstens" etwas am Barren hin und her gehen, aber mehr war nicht erlaubt.
Bei der Ergotherapie bekam ich eine spezielle Einschulung am Computer für Windows und Excel Dateien.
Mein Persönliches Highlight war das Schwimmen 2-3 Mal die Woche, das ging ohne Probleme und so konnte ich auch im Wasser schon etwas gehen und ein Gefühl dafür bekommen, wie es wieder werden würde.
Neue Erfahrung
Es würde eine neue Aufregende Zeit auf mich zukommen, ich war es seit dem Jahr 1995 nicht gewohnt, etwas anderes als Schifahren im Winter zu tun. Aber ich werde das Beste daraus machen, und die Zeit genießen, und viele neue Eindrücke sammeln.
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