 Speed und Nachwuchstruppe |
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8 Wochen keinerlei Belastung
Seit meiner Einlieferung in die Uni Klinik in Innsbruck mit dem Hubschrauber ist viel passiert. Ich wurde noch am selben Tag um 16 Uhr in den Operationssaal geschoben, und von unserem Teamarzt Dr. Burkart Huber operiert.
3 Stunden später kam ich im Aufwachraum wieder zu mir, den Schienbeinbruch hatte man verplattet, der Schienbeinkopfbruch wurde wieder aufgebaut.
Durch denn ist es mir jetzt 8 Wochen nicht erlaubt, das Bein zu belasten. Am ersten Tag war alles noch sehr mühsam und schmerzvoll, am 2ten Tag hatte ich schon eine Knieschiene zur Bewegung des verletzten Beines bekommen. Hiermit geht die Schwellung schneller zurück und einen großen Vorteil hatte ich ja, das Kniegelenk war Gott sei dank ohne Verletztung geblieben.
Erste Therapie
Am 3ten Tag durfte ich dann das Bett schon verlassen, aber natürlich nur mit dem Rollstuhl. Ich bekamm dann vom 2ten Tag an Lymphdrainagen und gewisse Physiotherapeutischen Behandlungen, ich fragte auch sofort wegen irgendwelcher Trainingsmöglichkeiten für den Oberkörper an. Ich stand gerade in der letzten Zeit in hartem Training, mit meiner Muskulatur gings sozusagen von 100 auf 0. In der Physiotherapie gab es gewisse Geräte, bei denen ich wenigstens einige Übungen machen konnte, incl. der Hanteln die mir ins Zimmer mitgegeben wurden.
Abmarsch, nach Hause
Normaler Weise wurde man nach solch einer Verletztung Ende der ersten Woche entlassen, bei mir gab es durch die Amputation links einige Probleme. Meine Wohnung war im ersten Stock und praktisch nicht Rollstuhlgerecht eingerichtet.
Die Ärzte der Station waren der Meinung, mit Prothese würde das schon gehen. Ein Fall von "Denkste", mir war klar, das ich als Oberschenkelamputierte praktisch keine Chance hatte auf die Beine und so schnell wie möglich nach Hause zu kommen.
Mit unserem Teamarzt diskutierte ich dann gewisse Möglichkeiten, dieser ist seit Jahren bei Weltcuprennen dabei und hat ein großes Vorwissen, was verschiedene Behinderungsarten angeht.
Das Risiko war zu groß, einmal falsch zu belasten, und eine neuerliche Verletztung wollte ich nicht riskieren.
Was sollte ich jetzt in der nächsten Zeit anfangen?
Wir hatten aber schon zu Beginn an einen Rehaaufenthalt in Bad Häring gedacht, hier wartetet ich eigentlich nur mehr auf einen positiven Bescheid.
Abschied am Montag
Meine nächste Zukunft sieht so aus, ich verlasse am Montag den 14.12.2009 diese Station, und werde über die Weihnachtsfeiertage zu Hause sein. Erst Anfang Jänner komme ich dann zur Therapie ins Rehabilitaionszentrum Bad Häring, das ich noch von der ersten Zeit als Frischverletzte kennen und schätzen gelernt habe. Hier arbeiten auch einige Therapeuten aus unserem Ski-Team, so werde ich doch nicht ganz aus der Welt sein, und ich hoffe immer am Neuesten Stand.
Mein spezieller Dank geht an das Pflegepersonal der Knieambulanz der Station 7 Süd. Sie haben mir meinen nicht so freiwilligen Aufenthalt, wirklich angenehm wie möglich gemacht!!
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